Bandinfo: Solar Fake
Offizielle Webseite: http://www.solarfake.de
MySpace Profil: http://www.myspace.com/solarfake
Konsequent elektronisch, so lautet die Devise von Solar Fake. „Seit vielen Jahren habe ich davon geträumt, Musik zu machen, die ausschließlich elektronisch erzeugt wird“, sagt Sven Friedrich. Man kennt den Vokalisten und Multi-Instrumentalisten von seiner Rockband Zeraphine, jetzt präsentiert er, frei nach dem Motto: „Auf einem Bein kann man nicht stehen“, sein neues Projekt Solar Fake. „In der elektronischen Musik gefallen mir viele Stile wie etwa Synth-Pop, EBM, Industrial und Electro Rock. Ich sehe gar nicht ein, warum man sich nur auf einen Stil beschränken soll“, kommentiert er die erfrischende Mischung des Albumdebüts „Broken Grid“. Dazu glänzt jeder der zwölf Titel mit einem augenblicklich ins Blut schießenden Chorus sowie ausgefeilten Versen.
Bis auf die Coverversion von Radioheads „Creep“ stammen sämtliche Songs aus Friedrichs Feder. „Fast alle Sounds, die ich einsetze, habe ich selbst kreiert“, berichtet er. „Es gibt viele Schichten und Sequenzer-Linien, für die ich ein transparentes Klangbild schaffen wollte.“ An den Sänger Sven Friedrich stellen elektronische Songs völlig andere Anforderungen als Rockmusik. „Während ich bei Zeraphine die Phrasierung leicht verschleppen kann, muss ich für Solar Fake präzise den Beat treffen.“ Textlich behandelt er Themen wie Betrug, Selbstbetrug, gestörte Wahrnehmung und mentale Wunden. „(You Think You´re) Radical“ etwa handelt von penetranten Wichtigtuern, „The Shield“ spricht von psychischen Verletzungen, die sensible Naturen sich zuziehen können. Der mysteriöse Projekt-Name Solar Fake (auf deutsch etwa: “Sonnenfälschung“) bezieht sich übrigens sowohl auf Dinge, die völlig anders sind als anfangs erwartet, als auch auf die zwei Gesichter, die jeder Mensch besitzt. Der Albumtitel „Broken Grid“ (deutsch: gerissenes Netz) steht hingegen für eine durchbrochene Schutzschicht, ein Verlust, der für Menschen in der Regel schlimme Folgen hat.
Bereits im Alter von sechs Jahren ging Sven („Fußball fand ich doof“) zur Musikschule, um klassische Gitarre zu lernen. Später folgten Klavier und Schlagzeug. Mit dreizehn stieg er in seine erste Band ein, zu Beginn als Trommler, später als Gitarrist. 1990 zählte der Allrounder zu den Gründern der Kapelle, aus der 1993 die Dreadful Shadows erwuchsen, deren Frontmann Friedrich werden sollte. Vier Alben spielte das Quintett ein, das im Jahr 2000 beschloss, getrennte Wege zu gehen. Unmittelbar darauf startete der Berliner Zeraphine, die bislang ebenfalls vier Alben veröffentlichten. Seine Liebe zur elektronischen Musik wurde vor allem von deutschen Acts wie Deine Lakaien, Project Pitchfork und Wumpscut geweckt, „Depeche Mode kamen erst später“, lacht er. Natürlich plant Sven Friedrich auch eine Live-Präsentation der Solar-Fake-Songs. „Ich werde zusammen mit einem weiteren Musiker auf der Bühne stehen und Keyboard spielen. Im Hintergrund sollen Filme laufen, ansonsten werden – abgesehen von meiner Stimme – nur elektronische Sounds erklingen.“ Konsequent elektronisch eben.
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Konsequent elektronisch, so lautet die Devise von Solar Fake. „Seit vielen Jahren habe ich davon geträumt, Musik zu machen, die ausschließlich elektronisch erzeugt wird“, sagt Sven Friedrich. Man kennt den Vokalisten und Multi-Instrumentalisten von seiner Rockband Zeraphine, jetzt präsentiert er, frei nach dem Motto: „Auf einem Bein kann man nicht stehen“, sein neues Projekt Solar Fake. „In der elektronischen Musik gefallen mir viele Stile wie etwa Synth-Pop, EBM, Industrial und Electro Rock. Ich sehe gar nicht ein, warum man sich nur auf einen Stil beschränken soll“, kommentiert er die erfrischende Mischung des Albumdebüts „Broken Grid“. Dazu glänzt jeder der zwölf Titel mit einem augenblicklich ins Blut schießenden Chorus sowie ausgefeilten Versen.
Bis auf die Coverversion von Radioheads „Creep“ stammen sämtliche Songs aus Friedrichs Feder. „Fast alle Sounds, die ich einsetze, habe ich selbst kreiert“, berichtet er. „Es gibt viele Schichten und Sequenzer-Linien, für die ich ein transparentes Klangbild schaffen wollte.“ An den Sänger Sven Friedrich stellen elektronische Songs völlig andere Anforderungen als Rockmusik. „Während ich bei Zeraphine die Phrasierung leicht verschleppen kann, muss ich für Solar Fake präzise den Beat treffen.“ Textlich behandelt er Themen wie Betrug, Selbstbetrug, gestörte Wahrnehmung und mentale Wunden. „(You Think You´re) Radical“ etwa handelt von penetranten Wichtigtuern, „The Shield“ spricht von psychischen Verletzungen, die sensible Naturen sich zuziehen können. Der mysteriöse Projekt-Name Solar Fake (auf deutsch etwa: “Sonnenfälschung“) bezieht sich übrigens sowohl auf Dinge, die völlig anders sind als anfangs erwartet, als auch auf die zwei Gesichter, die jeder Mensch besitzt. Der Albumtitel „Broken Grid“ (deutsch: gerissenes Netz) steht hingegen für eine durchbrochene Schutzschicht, ein Verlust, der für Menschen in der Regel schlimme Folgen hat.
Bereits im Alter von sechs Jahren ging Sven („Fußball fand ich doof“) zur Musikschule, um klassische Gitarre zu lernen. Später folgten Klavier und Schlagzeug. Mit dreizehn stieg er in seine erste Band ein, zu Beginn als Trommler, später als Gitarrist. 1990 zählte der Allrounder zu den Gründern der Kapelle, aus der 1993 die Dreadful Shadows erwuchsen, deren Frontmann Friedrich werden sollte. Vier Alben spielte das Quintett ein, das im Jahr 2000 beschloss, getrennte Wege zu gehen. Unmittelbar darauf startete der Berliner Zeraphine, die bislang ebenfalls vier Alben veröffentlichten. Seine Liebe zur elektronischen Musik wurde vor allem von deutschen Acts wie Deine Lakaien, Project Pitchfork und Wumpscut geweckt, „Depeche Mode kamen erst später“, lacht er. Natürlich plant Sven Friedrich auch eine Live-Präsentation der Solar-Fake-Songs. „Ich werde zusammen mit einem weiteren Musiker auf der Bühne stehen und Keyboard spielen. Im Hintergrund sollen Filme laufen, ansonsten werden – abgesehen von meiner Stimme – nur elektronische Sounds erklingen.“ Konsequent elektronisch eben.


